24. Juni 2009

Die hilfsbereite Hausfrau

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

wie angekündigt geht es am Mittwoch weiter, mit den kostenlose Sexgeschichten und erotische Geschichten, in meinem Sexgeschichten-Blog. Nachdem wir die Woche mit Kliniksex und Teensex Geschichten gestartet hatten, folgt am Mittwoch eine neue Geschichte für Freunde von Hausfrauen Sexgeschichten. Wer gerne erotische Geschichten oder Sexgeschichten liest, die über Hausfrauen Sex, Poppen und Sexkontakte erzählen, denen sagt meine Auswahl sicherlich zu. Ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Freitag von Euch.

Die hilfsbereite Hausfrau

Meistens vermisst man, wenn man als Mann Single ist, die Frau im eigenen Heim nicht unbedingt. Zumindest nicht, solange man anderweitig genügend Sexkontakte und Sexabenteuer findet – denn die müssen ja nun nicht unbedingt innerhalb der eigenen vier Wände stattfinden. Die sind in fremder Umgebung meistens sogar viel aufregender, und dann hat man wenigstens nicht das Problem, dass man am nächsten Morgen keinen heißen Sex, sondern Mundgeruch, Morgenmuffligkeit und ein einziges, enges Bad miteinander teilen muss. Erotik und Alltag, diese beiden Dinge schließen sich nach meiner Erfahrung weit gehend gegenseitig aus – man sollte sie also am besten streng getrennt halten, dann lebt man ruhiger. So habe ich das jedenfalls immer gehalten, und ich bin sehr gut damit gefahren. Ihr solltest das auch mal ausprobieren!

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Manchmal allerdings, da fehlt so einem Solo Mann wie mir doch eine Frau. Und zwar nicht fürs Bett, also kein Sexhäschen, davon kenne ich genug, und meistens (allerdings nicht immer) klappt das auch mit dem Sex dann, wenn ich ihn brauche, sondern ganz schlicht, praktisch und profan eine Hausfrau. Ich kann kochen, ich kann waschen, ich kann putzen. Aber ich mache nun einmal alles nicht gerade gerne und drücke mich davor, so oft und solange es geht. Entsprechend wüst sieht meine Wohnung aus. Das ist der zweite Grund, warum ich One Night Stand am liebsten woanders genieße – sonst müsste ich vor einem Blind Date ja noch meine Wohnung aufräumen und putzen … Was für ein Aufstand! Ich halte es in meinem staubigen Chaos auch immer eine ganze Weile aus – und wenn man alleine lebt, gibt es da ja auch keinen, der die Nase rümpft, dumme Bemerkungen macht oder eine Szene hinlegt, weil man gerade mal wieder den Abfall nicht hinausgebracht hat. Aber ab und zu geht es mir dann doch tierisch auf die Nerven, in so einem Saustall zu leben – und dann wird es Zeit für einen Hausputz. Nicht dass ich das jetzt nicht könnte; aber wenn man eine Weile geschlampt hat, dann ist das wirklich eine grauenhafte Arbeit. Und eben weil ich das so selten mache, fehlt mir halt auch die Routine, um das einfach mal schnell hinter mich zu bringen, sondern es kostet mich immer viele Stunden. Deshalb kann ich mich nur umso seltener dazu aufraffen, was bedeutet, die Arbeit wird noch schlimmer, was mich wiederum noch mehr abschreckt – und so weiter. Ein elender Teufelskreis, der mir das Anfangen mit dieser Arbeit erst recht verleidet.

Vor allem, wenn dann auch noch so viel schiefgeht, wie neulich. Ich hatte mich nach fast fünf Wochen endlich wieder einmal dazu durchgerungen, meine Wohnung auf Vordermann zu bringen. Nicht zuletzt deshalb, weil meine Nachbarin von nebenan mal wieder gemeckert hatte. Typisch Hausfrau! Diese Hausfrauen haben anscheinend nichts anderes im Kopf als Putzen, Waschen, Kochen, Bügeln und Schrubben. Dabei besteht das Leben doch aus viel mehr als Hausarbeit. Aus Sex zum Beispiel. Aber die Tussi von nebenan, das habe ich schon bei meinem Einzug gedacht, die hat höchstens mal Sex mit ihrem Feudel, aber garantiert nicht mit einem Mann, denn sie ist dauernd am Putzen. Wahrscheinlich muss ein möglicher Sexpartner auch erst einmal von Kopf bis Fuß abgeschrubbt werden, bevor sie ihn an ihre kostbare Muschi heran lässt, und bis dahin hat er garantiert die Lust verloren, sie noch zu vögeln … Sie hat schon öfter mal was gesagt. Nicht wegen meiner Wohnung; das würde ich mir auch streng verbitten, denn das geht sie ja schließlich überhaupt nichts an, darin hat sie ja auch gar nichts zu suchen. Ich habe mich schon so manches Mal auch damit amüsiert, dass ich mir vorgestellt habe, wie sie angesichts der Zustände dort einen Ohnmachtsanfall bekommt und hilflos auf dem Boden liegt … Nein, meine Wohnung hatte sie nie gesehen. Aber als Mieter in einem Mehrparteienhaus muss ich natürlich regelmäßig auch den Hausflur und die Treppe machen. Ich tue das zwar, da bin ich nicht einmal halb so nachlässig wie in meiner Wohnung, denn da betrifft es ja andere mit, und das wäre unfair, aber ihr ist es meisten nicht gründlich genug. Sie meckert hin und wieder mal, ich solle meinen Feudel nicht nur über die Treppenstufen schleifen lassen, sondern richtig ordentlich wischen. So eine blöde Kuh, habe ich mir beim ersten Mal gedacht, als sie etwas zu Mosern hatte. Nur habe ich mich dann daran gewöhnt, die Frau einfach zu ignorieren. Was eigentlich schade ist, denn sie ist gar nicht hässlich, wenn sie bestimmt auch schon stark auf die 40 zugeht. Aber sie ist total schlank, mit einer Superfigur, und ihre Titten sind ordentlich prall, genauso, wie Männer das mögen. Wenn sie nicht immer so verkniffen dreinschauen würde, hätte man glatt Lust, mit ihr ein bisschen zu flirten. Bestimmt wird sie von ihrem Mann vernachlässigt, hat nicht genug Sex und ist deshalb meistens so mürrisch. Ihr Mann scheint auch häufig unterwegs und nur selten zu Hause zu sein, und einen anderen Stecher habe ich bei ihr noch nie gesehen. Der muss es nur endlich mal wieder einer gründlich besorgen. Aber ich war das bestimmt nicht, da war ich mir sicher!

Jedenfalls hatte sie es mit ihrem Nörgeln geschafft, dass ich mich an meinem freien Mittwochnachmittag endlich ans Putzen begab. Eigentlich hatte ich ja nur ihrer Rüge nachkommen und den Hausflur machen wollen, aber wo ich dann schon einmal dabei war, hatte ich beschlossen, den Rest auch gleich mit zu erledigen. Oder vielmehr, ich beschloss, mit dem Rest sogar anzufangen, denn da war mir meine Wohnung dann doch mal wichtiger als die Treppe draußen. Das Schlimmste am Hausputz ist der Anfang; wenn man einmal dabei ist, wird es sofort leichter. Deshalb begann ich damit, meine schmutzigen Klamotten einzusammeln, die Waschmaschine anzustellen, das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine zu platzieren und so weiter. Zuerst ging die Waschmaschine nicht, da musste ich dann das Flusensieb reinigen. Dann fiel mir, als ich von einem Teller die Essensreste vom Frühstück in den Abfall werfen wollte, der Teller herunter und zerbrach. Nun hatte ich zusätzlich noch die Scherben und die ganzen Krümel dazwischen. Anschließend stellte ich fest, dass mein Staubsaugerbeutel voll war und ich keinen Ersatz mehr hatte. Also musste ich erst noch einmal los, neue Beutel besorgen, bevor ich dann endlich staubsaugen konnte. Als ich von diesem Einkauf zurück kam, die Packung mit den Staubsaugerbeuteln in der Hand, traf ich im Flur meine Nachbarin, die gerade Wäsche in den Keller brachte zum Aufhängen. Anders als ich hat sie keinen Trockner. Wahrscheinlich, weil der zu viel Strom braucht und schädlich für die Umwelt ist, so wie ich sie einschätzte. Ich jedenfalls war froh darum, so ein Teil in der Wohnung zu haben. Das spart mir wenigstens den lästigen Gang erst mit der nassen Wäsche in den Keller zum Aufhängen und dann wieder mit der trockenen Wäsche zurück nach oben. Sie nickte mir zu, noch immer mit einem bösen Gesicht, denn ich hatte die Treppe ja noch immer nicht geputzt, weil ich das erst am Schluss machen wollte. Ich konnte aber doch sehen, wie ein Grinsen über ihre vollen Lippen huschte, als sie sah, was ich da ganz offen in der Hand trug. In der Wohnung wollte ich sofort einen neuen Beutel einsetzen – und stellte dabei fest, dass ich die falsche Packung erwischt hatte; diese Beutel passten nicht. Fluchend griff ich mir die neue Packung und stürzte wieder zur Tür heraus, wo ich erneut meiner Hausfrauen-Nachbarin über den Weg lief. Sie hatte wohl oben was vergessen, denn mit Wäsche Aufhängen konnte sie noch nicht fertig sein. Sie hob die Augenbrauen, als sie mich sah, und fragte amüsiert: “Na, die falsche Sorte gekauft?” Ich wurde richtig rot, weil sie mich so perfekt richtig eingeschätzt hatte, und nickte ziemlich dämlich.

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Sie zögerte einen Moment, und dann meinte sie: “Wenn Sie wollen, können Sie schnell meinen benutzen und dann morgen neue Beutel kaufen.” Mir blieb beinahe der Mund offen stehen. Mit soviel Entgegenkommen hätte ich gerade bei ihr nie gerechnet. Das war wohl , weil sie mich endlich einmal offensichtlich bei einer der üblichen Hausfrauen Tätigkeiten erwischt hatte. Und das war nett von ihr; wenn sie auch einen Teil der Nettigkeit gleich wieder zurücknahm, indem sie hinzufügte: “Wenn Sie sich denn schon endlich einmal zum Hausputz entschlossen haben …” Ich bedankte mich überschwänglich und wartete, bis sie mir ihren Staubsauger herausgebracht hatte. Damit machte ich mich gleich ans Saugen. Ich war noch nicht allzu weit gekommen, da klingelte es an meiner Wohnungstür. Davor stand sie. Verwundert schaute ich sie an. “Ich kann Ihnen den Staubsauger noch nicht zurückgeben, ich bin noch nicht fertig“, erklärte ich. “Das weiß ich“, meinte sie ungeduldig und stürmte an mir vorbei in meine Wohnung, noch bevor ich sie aufhalten konnte. Sie sah sich im Wohnzimmer, wo der Staubsauger stand, um und nickte. “So habe ich mir das gedacht“, sagte sie missbilligend. “Sie denken wohl auch, Hausfrauen haben keine normale Arbeit?“, fragte sie mich dann anklagend. “Hausarbeit ist eine Kunst. Und das werde ich Ihnen jetzt beweisen.” Schon hatte sie sich den Staubsauger gegriffen und begann damit, ihn auf meinem Teppich hin und her zu fahren. Nachdem ich hier ja offensichtlich überflüssig war, nahm ich mir den Glasreiniger, einen Lappen und ein Tuch und machte mich daran, in meinen Regalen Staub zu wischen. Sofort stellte sie den Staubsauger aus. “Aber das Staubwischen macht man doch vorher!“, rief sie aus. “Sonst landet doch alles wieder auf dem frisch gesaugten Boden! Ich habe gedacht, damit wären Sie schon fertig!” Hilflos sah ich sie an. “Sie können mir in der Zeit einen Kaffee kochen und sich in die Küche verziehen“, meinte sie nach einem kritischen Blick. “Hier stören Sie doch bloß!” Das ließ ich mir nun nicht zweimal sagen. Kein Mann drängt sich um Hausarbeit, wenn er sie vermeiden kann. Sollte doch diese perfekte Hausfrau mein Wohnzimmer auf Vordermann bringen, mir war das gerade recht!

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03. Juni 2009

Ersehnter Besuch – (Sex)treffen

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

wie angekündigt, geht es Mittwoch weiter, mit den kostenlose Sexgeschichten und erotische Geschichten, in meinem Sexgeschichten-Blog. Nachdem wir zuletzt etwas für Freunde von Hobbynutten und Poppen Sexgeschichten hatten, habe ich für Heute eine neue Geschichte für Freunde von Sexkontakte Sexgeschichten rausgesucht. Wer gerne erotische Geschichten oder Sexgeschichten liest, die sich mit geile Frauen, Sexkontakte und Poppen beschäftigen, denen sagt meine Auswahl sicherlich zu. Ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Freitag von Euch.

Ersehnter Besuch – (Sex)treffen

Maßlos enttäuscht lag ich in meinem Bett. Noels Besuch war zwar wunderschön gewesen. Wir hatten viel Spaß miteinander gehabt die zwei Tage, die er jetzt da gewesen war, und auch an diesem letzten Abend waren wir wieder bis in die Puppen auf gewesen – es war schon lange nach Mitternacht -, und hatten geredet. Aber genau das war auch das Problem; wir hatten geredet, und zwar nur geredet. Dabei hatte ich mir von diesem Besuch soviel mehr erhofft! Wir hatten uns im Internet kennengelernt. Da beginnen heutzutage ja die meisten privaten Kontakte; jedenfalls habe ich das mal irgendwo gehört. Aber eigentlich ging es mir nicht einfach um irgendwelche Kontakte, sondern es sollten schon erotische Kontakte sein, die ich mir von meinen Internet-Aktivitäten versprach. Es waren auch jede Menge Männer an Sexkontakte zu mir interessiert; aber der Mann, der mir von allem her, was ich von ihm in Mails und Chats mitbekam, am besten gefiel, der sagte kein Wort von Erotik oder gar Sex.

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Ich war nun davon ausgegangen, wenn einer sich in eine Sexbörse begibt, also genauer gesagt in den Single Treff, wo auch ich mich angemeldet hatte, dann geht es ihm so selbstverständlich um Erotikkontakte, dass man das gar nicht erst betonen muss. Deshalb habe ich mir erst nichts dabei gedacht. Das war ja auch der Grund gewesen, weshalb ich in meinem Profil in der Singlebörse auch ganz darauf verzichtet hatte, allzu viel über Erotik verlauten zu lassen oder über meine speziellen erotischen Wünsche. Das verstand sich ja wohl von selbst, dass ich einen Sexpartner suchte, und alles andere würde sich dann schon irgendwie ergeben, so dachte ich mir – und mit den meisten anderen Typen hätte es sich auch ergeben, wenn ich die Kontakte zu ihnen gepflegt hätte. Nur bei Noel eben nicht. Anfangs fand ich das ja noch wahnsinnig angenehm, dass man mit ihm über alles reden konnte und eben nicht nur Sex das Thema war. Wir Frauen sind da ja ein bisschen komisch; wir mögen den Sex ebenso gerne wie die Männer, aber wir mögen nicht so gerne darüber reden … Auch ist es uns extrem wichtig, dass wir mit unserem zukünftigen oder aktuellen Lover über Gott und die Welt quatschen können. Auch wenn uns schon längst de Möse juckt …

Dass er nun aber so gar kein Wort über Erotik verlor, und zwar in mehreren Chats nicht, in denen wir auf dieser Plattform aufeinander trafen, zuerst im allgemeinen Chatroom, dann in einem ganz privaten, das fand ich dann schon überhaupt nicht mehr angenehm. Doch weil er gleich ein Treffen vorschlug, da kannten wir uns gerade mal erst zwei Wochen, dachte ich dann, er sei einfach ein Mann der Tat und kein Mann vieler romantischer Worte und habe begeistert zugestimmt.
Ja, und vor zwei Tagen rückte Noel dann am späten Nachmittag hier an. Ich habe ihn vom Bahnhof abgeholt, denn er gehört zu den wenigen Menschen, die ich kenne, die kein eigenes Auto besitzen und lieber die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Natürlich haben wir uns zur Begrüßung auch umarmt, und sein langer, schlanker Körper fühlte sich gegen meinen zierlichen Körper ungeheuer gut an. Ich fühlte mich gleich richtig beschützt; und dann war da noch etwas – ich fand es erregend, dass er mich um mehr als einen Kopf überragte und trotz seiner schlanken Figur spürbar große Kräfte besaß, denn er nahm mich einfach hoch und wirbelte mich mehrfach herum. Mir wurde richtig schwindelig dabei, und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Zu gerne hätte ich die Umarmung fortgesetzt, aber in einem mit Menschen überfüllten Bahnhof ist das leider nur schlecht möglich; wir mussten uns erst einmal durch die Menschenmassen hindurch wühlen, und das war am einfachsten einzeln zu machen. Dann kam die Fahrt in meine kleine Single Wohnung, anschließend kochte ich uns etwas zu essen, denn er war insgesamt fast vier Stunden unterwegs gewesen zu dem Treffen mit mir, und irgendwie war die Stimmung danach nicht mehr so, dass ich mich einfach so ganz selbstverständlich an ihn hätte schmiegen können. Wie gesagt, wir unterhielten uns richtig super, es war schön und gar nicht peinlich oder so, und die Zeit verging wie im Fluge. Schon war es mitten in der Nacht und wir gingen schlafen; ich in mein Bett im winzigen Schlafzimmer, und er auf die Schlafcouch im geräumigen Wohnzimmer.

Für den zweiten Tag hatte ich einiges an “Sightseeing” geplant, denn schließlich wollte ich ihm ja auch die Gegend zeigen. Ich merkte es gar nicht, wie die Stunden verrannen – und ganz unversehens war dann schon unser letzter Abend. Morgen früh würde ich Noel zum Bahnhof bringen, und dann war sein Besuch, von dem ich mir soviel erwartet hatte, vorbei – ohne dass wir uns auch nur einmal näher gekommen waren. Wieder einmal hatte es sich bewahrheitet, was mir eine in Sachen Dates und vor allem Blind Dates sehr erfahrene Freundin schon immer gesagt hatte: Entweder es passiert gleich – oder es passiert gar nicht, das mit der Erotik. Irgendwie entwickeln Treffen eine gewisse Dynamik. Wenn man die ganz am Anfang unterbricht, dann kann man auf diesen Zug auch schon nicht mehr aufspringen, denn er ist abgefahren. So notwendig es auch gewesen war, die körperliche Berührung zu unterbrechen, weil ein solches Gedrängel im Bahnhof herrschte, und weil Noel eben solchen Hunger gehabt hatte, so sehr ärgerte ich mich inzwischen darüber, dass ich es soweit hatte kommen lassen. Denn dadurch hatte ich mir mein erotisches Wochenende praktisch selbst versaut.

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Ja, und da lag ich nun – total heiß und feucht und gleichzeitig wahnsinnig enttäuscht. Ich war scharf auf Noel, oh ja; das war keine Frage. Mehrere Male stand ich auch kurz davor, einfach zu ihm ins Wohnzimmer zu gehen und ihm das zu zeigen. Aber was, wenn er nun schon schlief? Ihn zu wecken, das brachte ich bestimmt nicht fertig. Und was, wenn er, viel schlimmer, gar kein Interesse an einem erotischen Abenteuer mit mir hatte? Ich meine, wenn das der Fall wäre, hätte er das doch bestimmt schon auf irgendeine Weise gezeigt. Schließlich war er der Mann – und Gleichberechtigung hin oder her, überwiegend sind es noch immer die Männer, die erotische Kontakte beginnen, real und handgreiflich werden zu lassen. Ich hatte es ihm ja nun mehr als deutlich gemacht, schon in meiner wenn auch sehr dezenten Kontaktanzeige, dass ich das Single Dasein mehr als satt hatte und auf Partnersuche war. Und dass er mir als Partner sehr gefiel, das hätte er eigentlich auch erkennen müssen. Wenn er trotzdem nicht den ersten Schritt tat, dann konnte das nur eines bedeuten – er hatte kein Interesse an mir. Zumindest kein erotisches Interesse.

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01. Juni 2009

Hobbynutten | Zwischen zwei Rivalen

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

ich hoffe Ihr habt ein schönes Wochenende verlebt und seit bereits gespannt, welche kostenlose Sexgeschichten und erotische Geschichten, ich für diese Woche rausgesucht habe. Nachdem wir zuletzt etwas für Freunde von Natursekt und Parkplatzsex Sexgeschichten hatten, habe ich für Heute eine neue Geschichte für die Hobbynutten Sexgeschichten Kategorie rausgesucht. Wer erotische Geschichten oder Sexgeschichten bevorzugt, die über Nutten, Hobbynutten und Sexkontakte erzählen, denen sagt meine Auswahl hoffentlich zu. Ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Mittwoch von Euch.

Hobbynutten | Zwischen zwei Rivalen

Manchmal ist es gar nicht so einfach, sich zwischen zwei Männern zu entscheiden. Vor allem, wenn beide so attraktiv sind wie meine zwei Kollegen Silvio und Richard. Ich kenne sie beide noch nicht so sehr lange; ich habe erst vor einem halben Jahr in der Firma angefangen. Davor war ich fast zwölf Jahre lang nicht berufstätig, sondern habe mich um meine Kinder gekümmert. Der Wiedereinstieg in den Beruf danach ist gar nicht so einfach. Vor allem, weil man als reife Frau, zumal als Ehefrau und Mutter, längst nicht mehr so flexibel ist wie damals, als man mit dem Arbeiten angefangen hat. Aber vor allem diese beiden Männern haben mir sehr geholfen, mich wieder in diesen so ganz anderen Tagesablauf hineinzufinden.

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Silvio ist formell, also der Bezeichnung nach, mein Kollege. In Wirklichkeit ist er aber eher mein Vorgesetzter. Erstens arbeite ich nur Teilzeit, nicht Vollzeit wie er, und zweitens musste ich ja erst einmal alles wieder lernen. Von daher ergab es sich beinahe automatisch, dass er mir sozusagen Anweisungen gab. Meine drei Kolleginnen haben mich zunächst schwer bedauert, dass ich mit ihm zusammenarbeiten muss, denn er hat in der Firma den Ruf, ein alter Griesgram zu sein. Obwohl er so alt noch gar nicht ist; mit 45 hat er genau mein Alter, und das ist doch noch nicht alt, oder? Jedenfalls, an diesem Eindruck ist er schon ein bisschen selbst schuld. An sich sieht er fantastisch aus; hat so ein bisschen was von einem allerdings sehr groß gewachsenen Italiener. Dunkel, markant … Vielleicht fließt auch wirklich italienisches Blut in seinen Adern. Das würde seinen Vornamen erklären, aber ich weiß es nicht sicher, und darüber spricht er auch nicht. Silvio hat schulterlange, fast schwarze Haare, die sehr glatt sind, dunkle Augen, und trägt immer schwarze Klamotten. Das wirkt schon reichlich düster – obwohl es schon auch faszinierend ist; zumindest für mich. Dazu lächelt oder gar lacht er nur äußerst selten, macht keine Scherze und ist von den Scherzen der anderen auch meistens nicht unbedingt zur Heiterkeit zu bewegen. Er ist also ein sehr ernsthafter Mensch; kein Wunder, dass man ihn für griesgrämig hält. Zu mir war er aber von Anfang an sehr nett. Das heißt, ganz von Anfang an, das kann ich nicht sagen. Zuerst war er reichlich abweisend zu mir. Aber dann bin ich eines Tages, da war ich gerade mal drei Tage in der Firma, einfach in sein Büro marschiert und habe ihm ganz offen gesagt, dass ich ihn sehr gerne mag, aber so nicht mit ihm arbeiten kann, wenn er sich so feindselig verhält. Er hat geschluckt und eine Weile überlegt – und sich dann bei mir entschuldigt. Seitdem verstehen wir uns prima, und ich mag ihn wirklich sehr. Es ist sogar weit mehr als einfach nur mögen; ich finde seine schlanke Gestalt in der dunklen Kleidung und seine schulterlangen Haare einfach sexy, von seinen dunklen Augen einmal ganz zu schweigen. Schon oft habe ich mir vorgestellt, wie das denn wäre, wenn ich mit ihm eine Affäre anfange. Also Lust dazu hätte ich, und zwar nicht zu knapp!

Ach, ihr wollt mich darauf hinweisen, dass ich verheiratet bin? Ja klar – sonst wäre es ja keine Affäre, sondern eine Beziehung! Was mit meinem Mann ist? Na, der sucht sich sein erotisches Vergnügen schon lange anderswo, und dasselbe nehme ich mir ganz frech ebenfalls heraus. Wenn ihr mich dafür eine Hobbynutte nennt – bitte schön, ich habe nichts dagegen, denn diese Bezeichnung ist für mich eher ein Kompliment als eine Beleidigung. Andererseits macht ein einziges Sexabenteuer, zumal wenn es lediglich in der Fantasie stattfindet, eine Frau noch lange nicht zur Hobbynutte, selbst wenn es ein Seitensprung ist. Und genau da kommt mein zweiter Kollege ins Spiel, Richard. Der eigentlich gar kein direkter Kollege ist, denn er arbeitet in einer ganz anderen Abteilung. Wir sehen uns nur ab und zu bei gemeinsamen Meetings oder wenn sonst etwas zu besprechen ist und ansonsten beim Mittagessen. Da kommt Silvio nie mit den anderen mit, sondern geht lieber seiner eigenen Wege, und dafür flirte ich dabei immer sehr heftig mit Richard. Was ich in Silvios Gegenwart nie machen würde, denn ich bin mir ganz sicher, typisch Latino ist er sicher total eifersüchtig. Wobei ich mir ja noch nicht sicher war, ob er überhaupt etwas von mir wollen könnte, so erotisch gesehen.

Das müsste ich erst einmal herausfinden. Wobei ich mir schon ziemlich sicher war, sobald ich es ihm deutlich machte, dass ich sozusagen zur Verfügung stand, dann würde er schon zugreifen. In jedem Fall wollte ich mir meine Chancen auf eine Affäre mit ihm aber nicht dadurch verringern, dass ich vor seinen Augen einen Flirt mit einem anderen Mann anfange, da passte das richtig gut, dass ich die beiden Männer zu völlig unterschiedlichen Zeiten und Gelegenheiten sah. Übrigens ist Richard nun zwar nicht das genaue Gegenteil von Silvio, aber schon ein ganz anderer Typ. Er ist ebenfalls über 40, nicht sehr groß, hat sehr dünne, kurz geschnittene blonde Haare, einen blonden Oberlippenbart – und eigentlich ist er, wenn man es genau nimmt, fast hässlich. Seinem Gesicht fehlen vollständig die ebenmäßigen Proportionen. Aber er macht das alles durch seinen unglaublichen Charme mehr als wieder wett, mit dem er Frauen wie Männer um den Finger wickelt. Er strahlt ständig, ist immer gut gelaunt, und spart nie mit Komplimenten, was jeden sofort für ihn einnimmt. Die Frauen allerdings besonders, und ich bin da keine Ausnahme. Bei Richard bin ich mir auch ziemlich sicher, wenn ich ihm das entsprechende Signal gebe, dann ist eine Affäre mit ihm nur eine Frage der Zeit. Wir flirten nicht nur, er legt mir auch, wann immer es gerade passt, mal eine Hand auf den Arm, mal einen Arm um die Schulter, und wenn er neben mir sitzt, was ihm allerdings nicht jedes Mal gelingt, dann spüre ich auch schon mal seinen Schenkel gegen den meinen. Das sind schon ziemlich eindeutige Signale seinerseits; nur mein antwortendes Signal fehlt da noch.

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Mehr war bis vor Kurzem noch nicht, weder zwischen Silvio und mir, noch zwischen Richard und mir, aber das lag allein an mir. Ich wusste nämlich noch nicht so genau, was ich machen sollte. Nicht dass ich grundsätzlich etwas dagegen gehabt hätte, zwei Männer nebeneinander zu haben. Oder vielmehr drei, wenn man meinen Ehemann mitzählt. Aber ich bin nicht nur eine zutiefst leidenschaftliche und sinnliche, sondern auch eine vernünftige Frau. Und ich wusste genau, zwei Affären gleichzeitig am Arbeitsplatz, das konnte nur Ärger bedeuten. Ich würde mich schon für einen der beiden Männer entscheiden müssen, das war mir klar. Nur, wie sollte ich das anfangen, wenn sie mir beide, jeder auf ganz unterschiedliche Art, so unheimlich gut gefielen? Ich konnte es einfach nicht, ich konnte keine Entscheidung treffen! Da muss mir irgendwie der Zufall zu Hilfe kommen, so dachte ich letzten Monat irgendwann einmal, ziemlich verzweifelt, weil ich einerseits so wahnsinnig scharf auf beide war (der Sex mit meinem Mann ist nicht gerade üppig bemessen, also fehlte mir ganz schlicht und einfach auch ein bisschen die erotische Action), und andererseits aber wegen meiner Unentschlossenheit keinen von beiden haben konnte. Tja, und der Zufall kam mir tatsächlich zu Hilfe. Kurz darauf hatte unser Abteilungsleiter – also der von Silvio und mir – einen schweren Unfall. Er würde sich zwar vollständig wieder erholen, aber weil er ja auch schon über 60 ist hatte er beschlossen, er würde diese Gelegenheit nutzen, um in Frührente zu gehen. Deshalb musste so schnell wie möglich ein Nachfolger her. Der erste und sozusagen natürliche und offensichtliche Kandidat war Silvio. Aber dann teilte zu unserer aller Überraschung noch ein zweiter Kandidat mit, dass er sich um diese Stelle bewerben würde, und zwar ausgerechnet Richard. Als er mir das bei einem Mittagessen berichtete, war ich entgegen seiner Erwartung nicht erfreut, sondern schockiert. Das änderte sich auch nicht, als er mir sagte, das sei nur, damit er während der Arbeit mehr in meiner Nähe sein könne. Es gefiel mir einfach nicht, dass die beiden Rivalen um meine erotische Gunst – der eine offen, der andere ein wenig versteckt – nun so offen auch noch Rivalen für diesen Abteilungsleiterposten waren. Eine Niederlage ist für einen Mann schlimm genug. Nun jedoch bestand die Gefahr, dass einer der beiden sogar gleich zwei würde hinnehmen müssen, eine berufliche, und eine erotische. Kurz – die Situation hatte sich nicht verbessert, sondern sie hatte sich massiv verschlechtert.

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28. Mai 2009

Falsch geparkt – Kontaktanzeigen, Erotik Kontakte, Poppen

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

nachdem ich gestern mit einem Stromausfall zu kämpfen hatte, nutze ich den Donnerstag, um die zweite angekündigte Sexgeschichte von gestern nachzureichen. Nachdem wir am Mittwoch mit einer Geschichte für Fetisch Geschichten Leser gestartet hatten, habe ich für den zweiten Teil eine Geschichte für Freunde von Sexkontakte Sexgeschichten rausgesucht. Wer gerne erotische Geschichten oder Sexgeschichten liest, die sich mit Kontaktanzeigen, Erotik Kontakte und Poppen beschäftigen, denen wird meine Auswahl sicherlich gefallen. Ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Morgen von Euch.

Falsch geparkt – Kontaktanzeigen, Erotik Kontakte, Poppen

Was für ein rücksichtsloser Klotz! Ich war gerade auf den Parkplatz in der Tiefgarage gefahren, da brauste, noch bevor ich aussteigen konnte, von hinten ein schnittiger dunkelblauer Wagen heran und parkte links neben mir – so dicht, dass anschließend an ein Aussteigen auch kaum noch zu denken war, denn zwischen seiner Beifahrer- und meiner Fahrertür befand sich mal knapp noch ein halber Meter. Da sollte ich mich jetzt hinausschlängeln, auch noch ohne zu versuchen, mit meiner Tür einen Kratzer in seine zu machen. (Wozu ich allerdings so richtig Lust gehabt hätte …) Nicht mit mir! Ich drückte auf die Hupe, aber das scherte meinen neuen engen Nachbarn nicht, der jetzt gerade selbst ausstieg.

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Er wirkte ziemlich gehetzt, aber auch das kümmerte mich nicht. Ich krabbelte über den Schalthebel, stieg über die Beifahrertür aus – ich selbst hatte zwischen mir und meinem rechten Nachbarn beim Einparken ausreichend Platz gelassen! – und stellte mich ihm empört in den Weg, als er gerade an mir vorbei zum Ausgang hasten wollte. “Haben Sie keine Augen im Kopf?“, fuhr ich ihn an. “Wie soll denn da jemand aussteigen?” Nur einen flüchtigen Blick warf er auf die minimale Lücke zwischen seinem dunkelblauen Wagen und meinem roten, dann kramte er etwas aus der Brusttasche seines Anzug-Jacketts und hielt es mir mit den Worten hin: “Ich werde Sie entschädigen für die kleine Unbequemlichkeit, aber jetzt habe ich es leider ganz furchtbar eilig. Rufen Sie mich an!” Weg war er – und ich stand da mit einer Visitenkarte in der Hand. Er hatte geradezu verzweifelt ausgesehen, aber ich wollte kein Mitleid in mir aufsteigen lassen. Immer noch wütend steckte ich sie ein, hatte sie aber ebenso wie meinen Ärger schon beinahe vergessen, als ich dann so meine Besorgungen machte. Doch dann kam ich an mein Auto in der Tiefgarage zurück – und der dicke dunkelblaue Schlitten stand immer noch da. Nachdem ich also wieder mühsam durch die Beifahrertür einsteigen und über den Schalthebel klettern musste kam meine Wut auf den eiligen Besitzer so richtig wieder hoch – und ich beschloss, diesen unhöflichen Herrn tatsächlich anzurufen. Ingo Grünlich, Programmierer, las ich da auf der Visitenkarte. Das klang nicht halb so beeindruckend, dieser Name und dieser Beruf, wie sein dunkelblauer fahrbarer Untersatz aussah. Nach dem und dem rüden Verhalten zu schließen hätte ich irgendeinen CEO oder zumindest anderen höheren Manager mit einer absolut hochtrabenden Berufsbezeichnung erwartet. Vielleicht war er gar nicht so schlimm – und hatte es wirklich nur eilig gehabt. Aber nein, auf irgendeine Form von Verständnis für ihn wollte ich mich gar nicht erst einlassen; schließlich hatte er mich gezwungen, zweimal auf eine ziemlich mühsame Weise aus meinem Auto aus- beziehungsweise in mein Auto einzusteigen. Und das, obwohl er beim Einparken einfach nur ein paar Zentimeter weiter links sich hätte halten müssen. Dass er das nicht getan hatte, das ließ sich durch keine Hektik der Welt entschuldigen, denn es hätte ihn ja schließlich auch nicht mehr Zeit gekostet, anständig einzuparken. Ich versuchte, meine Wut zu nähren, bis ich zu Hause war. Sofort griff ich mir das Telefon und wählte seine Nummer. Seine Handynummer natürlich, denn er war ja ganz offensichtlich noch unterwegs, also bestimmt nicht per Festnetz in seinem Büro zu erreichen.

Gründlich“, meldete er sich sofort und klang sehr atemlos. Wider Willen fragte ich ihn zunächst, ob ich ihn stören würde; mir war im Gegensatz zu ihm Höflichkeit eben mit der Erziehung beigebracht worden. Außerdem nehmen rüde Leute es meistens auch noch als Bestätigung ihrer unhöflichen Einstellung, wenn man ihnen gegenüber selbst die Höflichkeit vermissen lässt; diese Genugtuung wollte ich ihm nicht geben. Meine Meinung würde ich ihm trotzdem noch sagen – später. Er stutzte kurz, dann sagte er: “Die junge Frau, die ich im Parkhaus eingeklemmt habe!” Dass er sich an mich erinnern konnte, das konnte zweierlei bedeuten. Entweder war er normalerweise nicht so rücksichtslos und erinnerte sich deshalb an den Ausnahmefall von heute. Oder ich hatte ihn bei unserer kurzen Begegnung genügend beeindruckt, ihm im Gedächtnis zu bleiben. Oder beides … “Richtig“, sagte ich. “Ich musste vorhin schon wieder über die Beifahrerseite einsteigen!” “Wenn Sie wüssten, wie leid mir das tut!“, sagte er und klang noch immer atemlos. “Wissen Sie was? Darf ich Sie als Entschädigung zum Essen einladen? Dann kann ich Ihnen auch erklären, was vorhin los war.” “Ihre Besprechung ist schon fertig?“, erkundigte ich mich. Er seufzte, und es klang sehr glücklich. “Oh ja, und es ist alles so gut gegangen, wie es besser gar nicht hätte laufen können. Obwohl ich zu spät gekommen bin. Deshalb schulde ich ihnen etwas – schließlich mussten Sie unter meiner Hektik leiden.” “In der Tat“, bekräftigte ich. “Und weil das Ein- und Aussteigen schon ziemlich mühsam war müssen Sie mich aber mindestens in die Krone einladen, damit ich den Ärger vergesse.” Die Krone ist das teuerste Restaurant am Platz. Wie das Essen dort ist weiß ich nicht; ich war vorher noch nie dort gewesen, weil es mir einfach zu teuer war; obwohl man nur Gutes davon hört. Von außen hatte es mir allerdings schon immer gefallen. Ich hatte mir oft vorgenommen, mich endlich einmal hineinzusetzen; und jetzt, wo ein anderer bezahlte, war das die Gelegenheit dafür.

Keine halbe Stunde später saß ich ihm in der Krone gegenüber. Ingo Grünlich schien es mit allem, was er tat, mächtig eilig zu haben. Er hatte sich nicht darauf einlassen wollen, mich abends dort zu treffen sondern bestand darauf, dass wir uns sofort sehen, mitten am Nachmittag. Wir hätten etwas zu feiern, meinte er. Zum Glück hatte ich an dem Tag Frühschicht gehabt und nach der Erledigung meiner Besorgungen sonst nichts mehr vor. Ich hatte also Zeit. Und Lust hatte ich auch, ihn zu treffen – sogar überraschend viel Lust … Es war wirklich seltsam – obwohl wir uns ja nur ganz kurz in der Tiefgarage gesehen hatten und obwohl meine Wut auf ihn, die allerdings im Laufe des Telefonates verraucht war keine besonders gute Basis für ein angenehmes Gespräch war verstanden wir uns am Telefon prächtig. Und auch als er dann aufstand, als ich, etwas unsicher, in die Krone kam, und mich persönlich am Eingang abholte kam es mir so vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Ich konnte ihm wirklich nicht mehr böse sein. “Nun erzählen Sie schon“, drängte ich ungeduldig, als wir saßen und die Getränke bestellt waren; er hatte extra mit dem Bestellen auf mich gewartet, mir auch den Mantel aufgehängt und den Stuhl gehalten. Ein wenig Ahnung von Höflichkeit schien er also doch zu haben, war sogar regelrecht galant im Umgang. Nun wollte ich aber wirklich wissen, was denn vorhin gewesen war; es schien ja eine entscheidende Besprechung gegeben zu haben, so wie er sich benahm. So locker, wie er jetzt wirkte, überhaupt nicht mehr verkrampft, so wie in der Tiefgarage, hatte ihn dieser Termin augenscheinlich sehr mitgenommen. Er lehnte sich zurück und lächelte mir zu. Er hatte ein sehr schönes Lächeln. Es verzauberte sein ganzes Gesicht, was ohnehin nicht gerade unansehnlich war. “Auch eine Möglichkeit, Kontakte zu Frauen zu knüpfen“, bemerkte ich grinsend, “man klemmt sie einfach mit dem Auto ein und zwingt sie so, sich bei einem zu melden.” Sein Lachen auf meinen frechen Spruch mit den Kontakten hin war laut genug, dass sich einige Leute nach uns umdrehten; hier war man natürlich dezent leise, in diesem vornehmen Restaurant. Das machte mir aber nichts, dass er insofern auffiel – sein Lachen gefiel mir gut. Nur verstand ich den Grund dafür nicht so ganz. Fragend sah ich ihn an.

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Bitte entschuldigen Sie“, sagte er, “aber ich habe gerade daran gedacht, dass ich diese Möglichkeit der Partnersuche eigentlich unbedingt noch aufnehmen müsste, wenn das Ergebnis so wunderhübsch ist wie Sie.” “Wollen wir uns nicht endlich duzen?“, unterbrach ich ihn. “Gerne“, sagte er warm. “Ich heiße Ingo.” Nun ja, das hatte ich ja bereits auf der Karte gelesen … Wir tranken richtig Brüderschaft; mit überkreuzten Armen und einem Kuss, mitten in der Schickimicki-Umgebung, wo so etwas schon wieder auffiel. Was mich wiederum nicht störte. Vor allem nicht, weil der Kuss alles andere als brüderlich war. Unsere Lippen hatten sich kaum berührt, da spürte ich schon seine Zunge gegen meine und öffnete ihm willig. Wow! Das war ein Kuss, wie ihn sich jede Frau wünscht! Nun lächelte auch ich, als ich mich anschließend wieder zurücklehnte. Dieser Ingo Grünlich hatte das Kennenlernen auf jeden Fall gelohnt; wenn der Kontakt auch auf eine so merkwürdige Weise zustande gekommen war. Aber noch immer wusste ich jetzt nicht, worum es eigentlich gegangen war bei seinem Termin. Ich war ungeduldig, denn sein Lachen war zwar ansteckend, aber ich hätte schon gerne gewusst, worüber ich eigentlich lache. “Kontakte – genau das ist ja das Problem“, erklärte er. “Sie haben sicher gelesen – ich bin Programmierer. Mein Partner und ich, wir hatten einen großen Auftrag. Wir sollten für eine hiesige Firma einen Kontaktmarkt programmieren.” Noch immer war mir die Sache nicht ganz klar, deshalb fügte er hinzu: “Sexkontakte, wissen S- weißt du? Dafür gibt es zwar jede Menge fertige Templates, aber der Kunde wollte etwas ganz Besonderes, da mussten wir dann schon selbst ran. Und nun ist mein Partner krank geworden und ich musste heute Nacht selbst und allein die letzten Test fahren und versuchen, möglichst viele Bugs noch zu finden und zu beseitigen. Ich hatte eine solche Angst, das Ganze würde ein Reinfall werden! Ich war vor der Besprechung völlig daneben.” Aha – also unausgeschlafen und in Sorge, dass die erste Präsentation der Software schiefgehen würde war er vorhin gewesen; das erklärte einiges. “Aber man ist nun doch zufrieden mit der Singlebörse?“, fragte ich. Er nickte. “Mehr als zufrieden.” “Na, dann kann dein Kunde ja jetzt loslegen und Sexkontakte suchen“, spottete ich. “Du hast sie ja bereits gefunden.”

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