Flirt: Archiv der Sexgeschichten Kategorie "Flirt"

Ja, so ein Flirt - der verwandelt das ganze Leben. Aber eigentlich kommen wir viel zu selten zum Flirten. Wobei es mit dem Flirting alleine noch nicht getan ist - da fehlt ja zwingend noch das Dating, damit aus so einem Flirt etwas mehr werden kann ... Lies dir einfach die kostenlosen Flirt Sexgeschichten durch. Das wird dich in eine derart erotische Stimmung versetzen, dass dein eigener Flirt gewiss nicht lange auf sich warten lässt. Und bestimmt findest du bald ebensolche heißen Flirt Girls, wie sie die kostenlosen Erotikgeschichten beherrschen. Viel Spaß!

17. Oktober 2008

Teil 2 – Herbsturlaub

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

leider habe ich es Donnerstag nicht mehr geschafft, Euch ein paar kostenlose Sexgeschichten online zu stellen, was ich aber kommende Woche nachholen werde. Am Freitag angekommen ist, es jetzt aber an der Zeit für die Wochenend Sexgeschichten und anfangen werde ich mit dem zweiten und abschliessenden Teil zur Herbsturlaub Sexgeschichte vom Dienstag diese Woche. Wer gerne Erotik Stories oder Sexgeschichten mit Flirten, Erotik Kontakte und Poppen liest, dem wünsche ich beim lesen der nachfolgenden Geschichte viel Spass. In der Zwischenzeit wo Ihr am lesen seit, setze ich mich an die nächste Sexgeschichte … also bis gleich.

Teil 2 – Herbsturlaub – Flirten, Poppen, Erotik Kontakte

Das gibt es doch nicht – gerade hat sie an ihn gedacht, und nun ist er da. Neben ihrer Wohnungstür lehnt Jay, vor sich etwas, das wie ein kleiner Seesack aussieht, und eine Notebooktasche. Sie stockt, noch etliche Stufen vor dem Treppenabsatz. Stürmische Begeisterung wird abgelöst von Unwillen. Seit sie ihren viel zu kurzen Herbsturlaub am Bodensee beendet hatten, hatten sie beide es sich in die Hand versprochen, sich eine Zeit lang nicht zu sehen. Sie wollten herausfinden, ob sie sich wirklich etwas bedeuten – oder ob es nur ein Urlaubsflirt war, was zwischen ihnen stattgefunden hat. Und jetzt taucht er einfach so bei ihr auf, nach knapp einer Woche – und hat sich nicht einmal angekündigt.

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Was glaubt er eigentlich, wer er ist? Wie kann er so arrogant davon ausgehen, dass sie nur auf ihn gewartet hat? Dass da immer Platz in ihrem leben ist für ihn? Wie kommt Jay dazu, einfach unangekündigt aufzutauchen? Weshalb bilden Männer sich immer ein, sie seien das Wichtigste im Leben einer Frau? Sie selbst war nach dieser einen Woche schon fast davon überzeugt, es war wirklich nur das, ein Urlaubsflirt im Herbsturlaub. Schön – aber nicht mehr. Doch jetzt hockt er vor ihrer Tür. Und so einfach wieder wegschicken kann sie ihn nicht; das wäre undankbar. Er hat sie schließlich so ungeheuer gastfreundlich aufgenommen. Er ist schnell darin, ihre Stimmung aufzufangen. Sein Begrüßungslächeln erstirbt, und mit ihm der Glanz in seinen Augen. “Es tut mir leid, Anne. Ich weiß, es war dumm, nicht vorher anzurufen. Ich habe es nicht mehr ausgehalten; im Büro warst du nicht zu erreichen, und dein Handy war aus. Da bin ich einfach los. Es ist kein Problem – wenn ich ungelegen komme, suche ich mir ein Hotel und fahre gleich morgen zurück.

Wunderbar – nun hat sie sich benommen wie eine eiskalte Zicke. Wie kann sie das diesem so ungeheuer lieben Menschen nur antun? Sie nimmt die letzten Stufen mit einem Schritt, streckt die Arme aus. “Meine Güte, einen Moment lang habe ich Angst gehabt, jetzt bin ich durchgedreht. Habe Halluzinationen, weil ich mir das so sehr gewünscht habe, dass du kommst.” Einen Moment lang zögert er, geht dann auf sie zu, ohne sie zu berühren. “Das ist nicht die ganze Wahrheit, Anne. Etwas stört dich daran, dass ich schon da bin. Aber vielleicht sollten wir das drinnen klären? Ich meine, natürlich nur, wenn du mich für eine kurze Zeit ertragen kannst.” Verdammt! Verdammt, verdammt! Fein hat sie das hingekriegt. Statt überschäumender Wiedersehensfreude, die ihn anfangs ganz offensichtlich erfüllt hat, haben sie nun Knatsch. Kein gutes Vorzeichen. Ausgerechnet in diesem Moment geht das Licht aus, noch bevor sie den Schlüssel zu ihrer Wohnungstür aus ihrer Handtasche hat kramen können. Ein paar Fenster hätten sie ja schon in diesem blöden Treppenhaus unterbringen können. Draußen ist es noch hell genug, etwas zu sehen; nur hier ist es jetzt stockdunkel.

Wie lange Jay wohl in der Schwärze da gesessen und auf sie gewartet hat? Sich ausgemalt, wie sie sich voller Freude auf ihn stürzen wird? Und dann die kalte Dusche ihrer absoluten Un-Freude. Eine eiskalte Dusche. Ihrer beider Hände tasten gleichzeitig nach dem Schalter, der schwach rot leuchtet. Sie fasst zu, vergisst das Licht, greift seine Hand, greift, was als dunklerer Schatten im Dunkel neben ihr steht. Es ist der alte Geruch nach Zimt, den sie an ihm wahrnimmt, er ist ihr schon am Bodensee aufgefallen, es sind die festen, sicheren Linien, an die sie sich erinnert, wie sie mit ihren eigenen verschmelzen. “Jay, Jay, ich bin so froh, dass du da bist!“, murmelt sie atemlos und vergräbt das Gesicht an seiner Brust.

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Sie flüstern, halten einander. “Lass uns hineingehen“, sagt er schließlich. Wieder tasten sie zusammen nach dem kleinen roten Lichtpunkt, doch diesmal gelingt es. Mit viel Klirren und Gerassel schließt sie auf. Noch heftiger als vorher zittert sie jetzt. “Hast du Hunger?“, fragt sie ihn. Er hat sie schließlich auch zuerst mit einem warmen Essen überrascht. Und an den Herbstabenden, wo es so kalt und trüb ist, hat man das nötig. “Essen können wir nachher noch, Anne“, lehnt er ab. Nachher? Nach was? Fragt sie sich? Sie hat den ersten Schrecken über seine unerwartete Anwesenheit überwunden, sie genießt erneut seine körperliche Wärme – aber damit ist noch längst nicht wieder alles in Ordnung. Da ist noch immer ein kleiner Stachel in ihr, ein wenig Ärger über ihn, dass er sie so selbstverständlich in Beschlag nimmt. Wieder hält er sie, als sie dann in der Wohnung sind, dort im Flur stehen. So ruhig ist er, so warm sein Körper. Aber es entgeht ihm nicht, dass noch nicht alles wieder in Ordnung ist. “Du freust dich nicht“, stellt er fest.

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13. Oktober 2008

Herbsturlaub

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

ich hoffe Ihr habt ein schickes Wochenende gehabt und seit bereits gespannt, welche kostenlose Sexgeschichten ich zum Start in die neue Woche rausgesucht habe. Bei dem trüben, kalten Wetter momentan möchte jeder gerne Urlaub machen. Und auch in einem Herbsturlaub kann es gefährlich heiß werden – schaut euch nur mal Annes Urlaubs-Flirt in der heutigen Sexgeschichte an. Ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Morgen von Euch.

Herbsturlaub – Flirten, Flirt Kontakte

Ja, ihre Freundin hat recht – sie wird sich eine ganze Woche lang ausruhen. Sie hat es bitter nötig. Schon zum zweiten Mal hat sie in diesem Jahr auf ihren Sommerurlaub verzichtet. Jetzt ist es Herbst, und sie ist am Ende. Ihre Arbeit wächst ihr über den Kopf, und seit der Trennung von ihrem Freund fühlt sie sich auch privat ständig nur unglücklich und miserabel. Burn Out, würde ein Psychologe das nennen. Ihr ist es egal, wie das heißt; sie will sich nur irgendwo verkriechen und sich ein wenig erholen. Keinen Arbeitsstress, keinen Ärger. Einfach abschalten. Abschalten. Irgendetwas tanken. Ruhe, Kraft. Und ihre Freunde hatte auch gleich die richtige Idee, wo sie hinfahren kann. An den Bodensee, wo ein Freund von ihr wohnt, der sich über die Gesellschaft sicherlich sehr freuen wird. Anne wäre lieber allein – aber bei einem Billigurlaub darf man nicht wählerisch sein.

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Vielleicht ist der Typ ja auch ganz nett. Außerdem ist er verheiratet, hat ihre Freundin erklärt, da hat er bestimmt keine Lust, dauernd mit ihr zusammen zu stecken und ihr auf die nerven zu gehen. Drei Stunden später hat sie bereits die ersten hundert Kilometer hinter sich. Ihre spezielle Gesichtscreme hat sie vergessen, die sie braucht, weil ihre Haut sehr empfindlich ist, auf Stress mit rauen, wunden Stellen reagiert; aber es ist ihr egal. Sie beabsichtigt, den Urlaub ohne Stress zu verbringen. Und selbst wenn lauter knallrote Flecken in ihrem Gesicht auftauchen – wer soll die schon sehen? Höchstens dieser Freund; und der hat ja seine Frau. Auch wenn ihre Freundin sie gewarnt hat, das sei ein ziemlicher Frauenheld, der das Flirten nicht sein lassen kann. Das Haus, zu dem ihre Freundin sie geschickt hat, ist natürlich nicht direkt am See; die Lage wäre auch zu teuer. Aber es ist nicht einmal zehn Kilometer davon entfernt. So hat sie gleich beides – eine ruhige, fast ländliche Lage, und den See. Ihr persönlich wäre zwar die Nordsee lieber gewesen. Bloß, einem geschenkten Gaul, und so weiter. Der Verkehr wird mit jeder Stunde dichter, doch sie hat Glück, einen Stau gibt es nicht. Als sie auf einem Parkplatz unter der Laterne, die das Klo beleuchtet, die Wegbeschreibung für die letzte Strecke aus dem Umschlag holt, flattert etwas zu Boden. Es ist die Telefonnummer des Freundes, für den Notfall. Leitner heißt er. Na, die wird sie hoffentlich nicht brauchen und auch den Rest des Weges allein schaffen, ohne dass er sie in der Pampa abholen und vor ihr herfahren muss.

Trotzdem sie sich so sicher fühlte – sie verfährt sich, wird hektisch, kommt erst nach neun Uhr abends völlig entnervt und fertig in dem kleinen Dorf an, findet das Haus der Leitners, die nebenan ein kleines Ferienhaus haben, das sie auch vermieten. Oder, wie in ihrem Fall, für eine Woche verschenken. Kaum öffnet sich die Tür, weiß sie, was ihre Freundin gemeint hat mit dem Flirten. “Ach, da sind Sie ja – ich hatte schon Angst, es sei Ihnen etwas passiert“, sagt ein schlanker, dunkelhaariger Mann, nicht sehr groß, aber mit großen, blitzenden Augen, und nimmt sie einfach in den Arm, als sei sie eine alte Bekannte. Schön ist es; schlicht und warm. “Sie müssen ja völlig fertig sein, nach der langen Fahrt“, erklärt er. “Und gegessen haben Sie bestimmt auch noch nichts. Wenn Sie noch einen Augenblick Geduld haben, mache ich Ihnen das Abendessen warm. Und keine Angst – im Ferienhaus ist schon alles in Ordnung vorbereitet. Ich war heute Nachmittag drüben, habe gelüftet und ein bisschen geputzt. Das Bett ist auch bereits bezogen.” “Himmel – ich komme mir vor wie ins Märchenland versetzt“, grinst sie, nachdem er sie wieder freigelassen hat. Da hat sie nichts, gar nichts erwartet, und trifft ganz unversehens einen wahren Traummann, mitten in der Wüste sozusagen, von ihrem Wohnort aus gesehen. Wenn sie jetzt nicht den Fehler macht, doch etwas von ihm zu erwarten, kann das ein richtig erholsamer Urlaub werden. Er platziert sie auf eine Eckbank in einer Küche, die eigentlich schon für einen zu klein ist. Suchend sieht sie sich um. Wo ist seine Frau? Er ertappt sie bei einem dieser Blicke. “Hatten Sie eine weibliche Begrüßung erwartet?“, fragt er. “Tut mir leid – damit kann ich nicht dienen. Meine Frau hat mich vor einem Monat verlassen. Carla wusste das nicht, deshalb hat sie Ihnen wohl ein Paar angekündigt.” Fettnäpfchen lässt grüßen. “Ich – ich wollte nicht … Ich meine …” “Schon gut. Über die erste Krise bin ich hinweg. Ein paar Tage lang habe ich mich jeden Abend betrunken und bin kaum aus dem Haus. Wären Sie damals gekommen, ich hätte Ihnen nicht einmal aufgemacht. Aber man gewöhnt sich an alles. Und, wenn ich ehrlich bin, ist Einsamkeit manchmal weit weniger schlimm als eine Beziehung, in der es grundsätzlich nicht mehr stimmt.

Genau zu diesem Schluss bin ich auch gekommen.” “Ja, Carla hat angedeutet, als sie mir Sie angekündigt hat, dass Sie auch nicht unbedingt eine glückliche Phase hinter sich haben. Weder beruflich, noch privat.” “Deshalb hat sie Ihnen aufgetragen, besonders nett zu mir zu sein?” “Nein“, lacht er. “Das heißt ja; hat sie. Aber ich bin eigentlich immer so – wenn mich nicht gerade meine Partnerin verlassen hat.” Das kann ja heiter werden. Wie soll sie neben diesem achten Weltwunder eine ganze Woche lang unbeschadet überstehen? Sie hatte befürchtet, ein Mann, der mit ihr flirtet, würde ihr schlicht auf die Nerven gehen – aber schon hat sie Gefallen am Flirten gefunden. Und will mehr. Wahrscheinlich ist es die Anstrengung der Fahrt, die ihr Blut schneller, dünner fließen lässt, als sei sie im Rausch. Sie sollte sich jegliche ernsthafte Bewertung aufsparen für den nächsten Tag. Entweder ist der grau und düster wie der heutige; dann wird das ihre Laune schon von allein wieder dämpfen. Oder er wird sonnig – dann kann sie im grellen Licht die Falten und Risse viel leichter erkennen.

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Warum muss sie eigentlich immer in jedem Mann gleich den Gefährten ihrer restlichen Tage sehen? Flirten, hatte Carla gesagt, nicht mehr. Flirten bedeutet, die angenehmen Seite der wunderbaren Anziehung auskosten, ohne sich dem Feuer weiter zu nähern als bis auf Wärmeentfernung. Wenn sie sich hier im Urlaub noch einmal die Flügel verbrennt, ist sie selbst schuld. Gar nicht schlecht, was er gekocht hat; oder vielmehr aufgewärmt. Danach wird es nicht der längere gemeinsame Abend, den sie erhofft, befürchtet hat. Er steht auf, befreit den Tisch von Geschirr und Überresten. “Wollen wir?“, fragt er dann. Das Ferienhaus ist nebenan, praktisch am Ende des Gartens hinter seinem Haus. “Ursprünglich war das alles ein Grundstück“, erklärt er, beschreibt ihr mit weiten Schwüngen seines Arms, was sie im Dunkeln ohnehin nicht sehen kann. “Doch wir hatten nicht genug Geld, alles zu erhalten. Deshalb haben wir den Grund geteilt und eine kleine Hütte auf dem zweiten Teil errichtet. Sie ist wirklich nicht unbedingt ein Palast, aber Carla gefällt es hier immer sehr gut. Sie ist oft hier.

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29. September 2008

Besuch im Arztzimmer – Teil 2

Wie versprochen, starte ich mit zwei kostenlose Sexgeschichten in die neue Woche und nachdem wir bereits eine Geschichte für Fetisch Sexgeschichten Leser hatten, gibt es als nächstes die Fortsetzung der Kontaktanzeigen und Flirt Sexgeschichte vom Freitag. Wer gerne Sexgeschichten mit Poppen, Sexkontakte und Flirt liest, dem sagt meine nachfolgende Auswahl hoffentlich zu. Das soweit für Heute, ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Morgen von Euch.

Besuch im Arztzimmer – Teil 2 – Poppen, Flirt, Sexkontakte

Habt ihr das schon einmal erlebt, wie das ist, wenn ihr an eine verschlossene Tür klopft für ein Treffen, von dem ihr nicht so genau wisst, ob es denn wirklich ein Treffen sein soll? Der junge Arzt, der mich gebeten hatte, doch abends noch einmal bei ihm im Arztzimmer vorbeizuschauen, der hatte ganz eindeutig mit mir geflirtet. Aber hatte er diese Verabredung auch wirklich ernst gemeint? War es ihm wirklich um Sexkontakte gegangen, oder eben doch nur um einen unverbindlichen Flirt?

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Ich sage euch, ich hätte sterben können, als ich da vor der Tür stand, so aufgeregt war ich. Und es war nicht nur die angenehme Aufregung vor einem Sextreffen, wo der ganze Körper kribbelt und man es kaum erwarten kann, sondern es war auch die pure Angst, dass er mich ganz verwundert ansehen würde, wenn er mich entdeckte, und dass von einem Rendezvous nicht die Rede sein konnte. Dass er mir sozusagen einen Korb geben würde, statt einem heißen One Night Stand. Das wäre so peinlich geworden! In meiner Brust herrschte Enge, meine Wangen brannten, ich konnte kaum atmen und kaum schlucken. Der Gedanke, dass ich hier, im Krankenhaus, ja gleich am richtigen Ort wäre, wenn wirklich etwas mit mir sein sollte, beruhigte mich nur wenig. Mein erstes Klopfen war sehr zögernd und leise. Als ich nichts hörte, wagte ich es, erneut zu klopfen, diesmal etwas lauter. Einerseits war ich ja erleichtert, dass er entweder nicht da war oder auf das Klopfen nicht reagierte. Nur zu gerne wäre ich jetzt sofort wieder geflüchtet, um mir diese ganze verrückte und angespannte Situation zu ersparen. Aber was, wenn er mich tatsächlich sehen wollte? Dann hätte ich womöglich ein wunderbares Sexabenteuer versäumt. Und so war ich auch schon halb enttäuscht, als nichts geschah. Doch mein zweites, lauteres Klopfen blieb nicht unbeantwortet. “Herein“, rief es von drinnen, und es war ganz eindeutig seine Stimme.

Das war nun für mich die letzte Gelegenheit umzukehren, einfach wegzulaufen und die eventuelle totale Blamage zu verhindern. Er wusste ja nicht, wer da bei ihm geklopft hatte; und wenn ich jetzt schnell verstand, würde er höchstens verwundert den Kopf schütteln, dass da niemand war. Aber ich muss von einem Teufel besessen gewesen sein; statt wegzurennen, drückte ich die Klinke herunter und öffnete die Tür. Zum Glück war ich nicht weggelaufen, denn der junge Arzt – Norbert heißt er übrigens – stand sofort von dem Schreibtisch auf, an dem er etwas in den Computer eingetragen hatte, begrüßte mich mit einem regelrecht verzückten Lächeln und erfreut aufblitzenden Augen und kam mit ausgebreiteten Armen auf mich zu. “Juliane – wie schön, dass du gekommen bist!” Hatte ich es also doch nicht missverstanden; er hatte mich tatsächlich heute Abend treffen wollen. Kaum war ich wegen dieser Sicherheit erleichtert, begann eine kleine, grummelnde Stimme in mir zu sagen, dass Norbert es mir ja nun wirklich auch hätte leichter machen können. Was hatte ich alles ausgestanden in den letzten Stunden, genaugenommen seit heute Morgen, seit der Verabredung, von der ich mir bis zum letzten Moment nicht sicher gewesen war, ob es wirklich eine sein sollte. Hätte er mich nicht einfach, wie das für private Treffen normaler wäre, am Wochenende abends ins Kino einladen können oder so etwas? Oder gleich zu sich in die Wohnung für eindeutig erotische Abenteuer? Dann hätte ich gleich gewusst, es soll wirklich ein Treffen werden und war nicht einfach nur so dahin gesagt. Aber eigentlich spielte das ja schon keine Rolle mehr. Ich war hier, ich sollte hier sein, und Norbert umarmte mich so fest, dass mir schon wieder die Luft weg blieb, wenn diesmal auch aus ganz anderen Gründen.

Er hatte ziemlich schnell damit begonnen – ein sehr forscher junger Mann! -, unter meiner Jacke die Elastizität des Bundes meiner Hose zu erforschen. Zum Glück hatte ich nicht den Fehler vieler Frauen vor einem Sextreffen gemacht und meine engste Jeans angezogen, nur um schlanker auszusehen. Viel wichtiger ist es doch, dass der Lover seine Hand in den Bund stecken kann, notfalls auch mal ohne vorher den Reißverschluss aufzumachen, und unterhalb der Taille auf Entdeckungsreise geht; vorne oder hinten, das spielt dabei keine Rolle, das ist beides gleich erregend. Norbert versuchte es zuerst hinten; und da ich am Po äußerst empfindlich bin, brachte er mich so schon innerhalb der ersten Minuten zum Seufzen, noch bevor wirklich viel passiert war. Hoffentlich hielt er mich jetzt nicht für eine Hobbynutte, nur deshalb so scharf auf Sexkontakte, weil sie in Sachen Sex völlig ausgehungert war. Und hoffentlich auch nicht für ein leichtes Mädchen – leicht im Sinne von leicht herum und ins Bett zu kriegen. Ach, eigentlich spielte auch das überhaupt keine Rolle mehr. Ich genoss einfach seinen hastigen Atem an meinem Ohr, seine extrem neugierige Hand im Bund meiner Hose und meines Höschen, nunmehr sogar direkt an den nackten Pobacken, und den sehr zärtlichen französischen Kuss, den er mir schenkte. Ich war so froh, dass ich ihn nicht falsch verstanden hatte! Bevor ich mich jedoch ausreichend von meiner Angst vorher erholt hatte, um die Umarmung wirklich genießen zu können, klopfte es an der Tür. Die Nachtschwester brauchte den Arzt. Nun, das kommt halt im Krankenhaus öfter vor; das sollte weder ihn noch mich wundern. Es hätte nur umso mehr für ein Sextreffen an einem anderen Ort gesprochen … Aber nun, dafür war es jetzt ohnehin zu spät, sich das noch zu überlegen.

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Wartest du auf mich?“, fragte mich Norbert, mit einem sehr enttäuschten Gesichtsausdruck, bevor er so schnell durch die Tür verschwand, dass die davor wartende Krankenschwester mich zum Glück nicht sehen konnte. Aber nicht nur seine Mundwinkel waren enttäuscht; hinter der weißen Arztjeans verbarg sich noch etwas, das ziemlich enttäuscht war … Natürlich würde ich auf ihn warten! Im Zweifel würde es ja auch sicher schnell gehen; es war kein großer Notfall, sondern nur eine Kleinigkeit. Als Norbert gegangen war, sah ich mich in dem kargen Zimmer um. Das Bett war bereits aufgedeckt, auch wenn ganz ersichtlich noch niemand darin gelegen hatte. Hatte er das zur Vorbereitung auf mein Kommen gemacht? Das war ja richtig lieb; wenn auch ein bisschen sehr forsch und von sich eingenommen. Er hatte doch gar nicht wissen können, ob ich wirklich kam! Oder hatte er das Bett nur für sich selbst aufgedeckt? Nein, bestimmt nicht. Ja, und nun stand ich gleich vor der zweiten Entscheidung. Was tat ich nun, während er in seiner Funktion als Arzt unterwegs war? Blieb ich einfach schön brav und züchtig angezogen auf einem Stuhl sitzen? Oder bereitete ich ihm, wenn er zurückkam, eine erotische Überraschung? Ich hätte mich ja zu gerne ausgezogen. Wenigstens die Straßenkleidung. Bei den Dessous hatte ich mir ja extra Mühe gegeben; die sollte er zumindest sehen und sie mir anschließend am besten selbst ausziehen. Aber der Rest der Kleidung war doch eigentlich jetzt so ziemlich überflüssig, wie ich fand. Andererseits – was, wenn ich mich da jetzt wirklich halb nackt im Bett lümmelte und es kam jemand anderes herein als er? Das wäre nicht nur peinlich, sondern dann konnte ich mit einem ziemlichen Ärger rechnen. Für mich selbst – und für Norbert ebenfalls. Sex im Krankenhaus ist nun einmal unerwünscht, selbst wenn ich keine Krankenschwester bin, sondern nur ehrenamtliche Helferin. Und dass es diesen Sex im Krankenhaus dennoch an allen Orten gibt, das ändert an dem Ärger auch nichts, den man bekommt, wenn man dabei erwischt wird.

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