Erotische Literatur: Archiv der Sexgeschichten Kategorie "Erotische Literatur"

11. Juni 2008

Fetisch Roman – Kapitel 27 – Geschenke – Indianertricks – Sichtweise David

Diesmal macht sie kurzen Prozeß. Fragt mich nicht, hält keine lange Vorrede. Nimmt den Wandbehang ab, befiehlt mir, mich mit dem Gesicht zur Wand zu drehen, fesselt mich an die Haken dort. Nur zu deutlich spüre ich ihre Stimmung. Sie hat sich in dem ganzen Mist der letzten Tage so gefangen, daß es einen Befreiungsschlag braucht.

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Antje, ich habe eine Bitte,“ sage ich deshalb leise. Und demütig genug, daß sie nicht denkt, ich wollte ihr jetzt einen Wunschkatalog unterbreiten. Sie packt mich um die Taille, schmiegt sich an meinen Rücken. „Kannst du dich einmal so richtig an mir austoben?“ frage ich zögernd. Lachend beißt sie mich in die Schulter.

Dann ist sie auf einmal weg. Ich vernehme irgendwelche geheimnisvollen Geräusche, die ich noch nicht einordnen kann. Natürlich könnte ich den Kopf drehen, nachsehen, aber das würde den ganzen Spaß verderben. So harre ich bewegungslos aus. Warte auf ihre übliche Frage, ob ich bereit bin.

Statt dessen höre ich ein leichtes Sausen, und ein tierisches Brennen auf dem Arsch bis hin zu den Seiten scheint mir an vielen Stellen fast die Haut zu zerreißen.

Der zweite Schlag, nicht mehr so überraschend, zieht nicht ganz so arg. Der dritte geht über etliche Stellen, die bereits getroffen worden sind, entfacht dort das Feuer neu. Sie scheint über Kreuz zu schlagen, so, wie es sich anfühlt. Und sie hat heute die Mehrschwänzige genommen, nicht ihre geliebte Reitgerte. Seltsam.

Immer wieder wickeln sich ein paar Enden der Peitschenstränge um die Seiten meines Körpers, und das tut tierisch gemein weh, zieht durch Muskeln und Knochen wie Zahnschmerz.

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Urplötzlich stoppt sie. Es kommt nichts mehr.

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04. Juni 2008

Fetisch Roman – Kapitel 27 – Geschenke – Sichtweise Antje

David steht auf Zehenspitzen an der Wand, in „Andreaskreuz-Haltung“ mit Fesseln an den Haken dort befestigt, sein Rücken zu mir. Dort, vor allem aber auf seinem wunderschönen, festen Hintern zeigen sich bereits die ersten roten Stellen.

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Richtige Striemen sind es allerdings noch nicht.

Ich habe drei aus verschiedenen Gründen richtiggehend beschissene Tage hinter mir. In denen David mir eine unglaubliche Stütze war. Und vorhin hat er mich darum gebeten, daß ich mich heute einmal so richtig an ihm austobe, wie er es nannte. Um die furchtbare Spannung in mir aufzulösen.

Bloß: Ich kann nicht.

Er will es nicht aus Lust, sondern er möchte mir damit einen Gefallen tun, mir helfen, die ganzen Probleme ringsherum vergessen zu können. Es ist ein ungeheuer großes Geschenk, das er mir damit macht. Aber ich kann es nicht annehmen. Denn ich brauche seine Lust am Peitschen, um ihm den scharfen Schmerz zuzufügen, nach dem auch mein Sinn steht.

Entmutigt lasse ich die geflochtene mehrschwänzige Peitsche fallen, trete ganz dicht an ihn heran und schmiege mich gegen seinen Rücken. „Es geht nicht, David,“ flüstere ich. „Ich danke dir, daß du die Schläge für mich ertragen willst. Aber deine Bereitschaft, es nur um meinetwillen auszuhalten, stimmt mich nicht sadistisch, sondern zärtlich. Laß uns einfach nur kuscheln, ja?“ Er lehnt seinen Kopf gegen meinen, dreht ihn, sucht meinen Mund.

Während wir uns küssen, versuche ich seine linke Handfessel zu lösen. Es gibt ein ziemliches Gefummel, und vor lauter Lachen verliert er das Gleichgewicht und hängt nun so in den Fesseln, daß ich den Karabinerhaken unmöglich aufkriegen kann. „Du könntest dir etwas mehr Mühe geben, dich aufzurichten, damit ich dich befreien kann,“ tadele ich.

Ich denke nicht daran,“ erwidert er übermütig. Ich schließe meine Arme um ihn, kralle meine Fingernägel in seine empfindlichen Brustwarzen, und er stöhnt auf. „Streck dich,“ fordere ich. Er läßt sich noch mehr gegen mich und nach unten sacken. Mit festem Druck führe ich meine eingekrallten Hände nach unten, bis sie sich in die zarte Haut um seine Eier herum eingraben. David windet sich – und ich genieße die Bewegungen seines Körpers gegen meinen eng an ihn gepreßten -, doch der Zug nach unten hält an.

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Entschlossen lasse ich ihn los, mustere prüfend die Mehrschwänzige, verwerfe sie und greife nach meiner geliebten Reitgerte. Schon der erste Schlag auf seinen Po ist fester als alle zuvor. Sehr schnell verändert sich die Haut, eine brennende Röte zeigt sich, und langsam entsteht in deren Kern ein weißlicher, waagerechter Strich, der leicht anschwillt. „Wirst du dich jetzt strecken?“ frage ich sanft.

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