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31. Dezember 2008

Silvester Orgie

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

nachdem das Weihnachtsfest hinter uns liegt und alle die Weihnachtsfeiertage hoffentlich gut überstanden haben, möchte ich die Gelegenheit nutzen und Euch mit einer Silvester Sexgeschichte ins Neue Jahr verabschieden. Wer gerne erotische Geschichten oder kostenlose Sexgeschichten mit Partnertausch, Poppen und Swinger Sex liest, dem wird meine Auswahl hoffentlich gefallen. Ungeachtet das ich viel Spass beim lesen wünsche, hoffe ich das Ihr eine feucht-fröhliche Silvesterparty und einen schicken Jahreswechsel erlebt. Guten Rutsch in 2009 und wir lesen uns nächstes Jahr wieder.

Silvester Orgie – Partnertausch, Poppen, Swinger Sex

Diesmal will ich Silvester allein verbringen, mich spätestens gegen zehn ins Bett legen, die Decke über den Kopf ziehen und alles verschlafen; Feuerwerk, Silvesterpartys, Dinner for One und alles, was sonst zu Silvester noch so alles dazugehört. Das war so ein beschissenes Jahr, das will ich lieber gar nicht erleben, wie es sich mit viel Fröhlichkeit und Krach verabschiedet. Im Juli hat mein Freund mich sitzen lassen. Nach ein paar wirklich hässlichen Szenen.

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Wochenlang hat er mir erklärt, wie hässlich ich bin, wie furchtbar ich bin, und dass man es mit mir überhaupt nicht mehr aushält – und dann hat er irgendwann gesagt, es ist aus. Daraufhin habe ich ihm auch noch ein paar hässliche Szenen gemacht; aber nur per Telefon, denn treffen wollte er mich nicht mehr. Und am Telefon ist das alles nicht halb so wirksam wie wenn man sich gegenüber steht. Jedenfalls habe ich seitdem von Männern die Nase voll. Wenn ich ehrlich bin, trauere ich immer noch, obwohl das jetzt schon Monate her ist. Ich trauere nicht im eigentlichen Sinn ihm hinterher; er hat sich in der letzten Zeit vor der Trennung wirklich wie das letzte Arschloch benommen, und das könnte ich ihm ohnehin nie verzeihen. Selbst wenn er jetzt auf Knien angekrochen käme und mich anflehen würde, ihn zurückzunehmen, ich würde es nicht tun. Aber ich trauere trotzdem. Außerdem leide ich unter den Folgen desselben Fehlers, den viele Frauen machen. Ich habe für meinen Freund alles aufgegeben. Meinen alten Job, meine alte Wohnung, meine Freunde. Nur um ihm näher sein zu können, denn selbst über 50 km ist eine Fernbeziehung ziemlich mühsam, bin ich in diese Stadt gezogen, die mir jetzt fremd und feindlich vorkommt, und in der ich kaum jemanden kenne. Er hat seine Freunde, seinen Job und seine Wohnung natürlich behalten. Seine Freunde waren auch alle sehr nett zu mir und bereit, mich in ihren Kreis aufzunehmen – allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, wo er mich verlassen hat. Danach habe ich von keinem von denen etwas gehört. Und weil ich in der ersten Zeit unserer Beziehung, als ich noch glücklich war, meine alten Freunde in der anderen Stadt ziemlich vernachlässigt hatte, konnte ich dann auch schlecht angekrochen kommen, als es mir schlecht ging, und darum betteln, dass man die Freundschaft wiederbelebt. Außerdem ist es eben so eine Sache , wenn man 50 km auseinander lebt. Spontane Treffen sind da ausgeschlossen, und so bleibt alles sehr oberflächlich oder man verliert sich ganz aus den Augen.

Deshalb bin ich dieses Jahr auch zu keiner Silvesterfeier eingeladen und muss den Abend notgedrungen allein verbringen. Nun hätte ich natürlich selbst zu Silvester eine Party geben können und ein paar meiner Arbeitskollegen einladen und vielleicht auch ein paar Nachbarn hier aus dem haus – aber erstens hatte ich dazu keine Lust, und zweitens waren die meisten ohnehin schon woanders eingeladen, wie ich mitgekriegt habe. Nein, an einem einsamen Silvester führt dieses Jahr kein Weg dran vorbei. Und wenn es denn so sein soll, dann ist das vielleicht auch ganz gut so. Ich habe mir Schweinelende besorgt, Kroketten und Salat, da werde ich mir erst was Leckeres kochen, anschließend ein Glas Wein trinken, damit ich die nötige Bettschwere habe, und dann schlafen gehen, so habe ich mir das überlegt. Tja, von wegen! Erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt! Seit halb zehn liege ich nun im Bett – jetzt ist es kurz nach zehn -, fühle mich eigentlich ganz gut, nach dem köstlichen Essen, fühle mich auch müde, nach dem schweren Wein – aber von Schlafen kann keine Rede sein. Mein direkter Nachbar links feiert nämlich eine Party. Seine Silvesterparty ist nicht einmal besonders laut; aber leider sind in dem Gebäude die Wände papierdünn, und so höre ich die Musik, die dort läuft, als ob eine Band direkt in meinem Zimmer stünde. Außerdem kann ich Lachen und Reden hören. Merkwürdigerweise allerdings nur von Männern; eine weibliche Stimme ist da nicht dabei. Hat der keine Frauen eingeladen, oder sind die alle ganz mucksmäuschenstill? Ich grübele darüber nach, um mich nicht stattdessen zu ärgern, dass man an Silvester anscheinend einfach nicht in Ruhe gelassen wird. Und wenn man noch so fest entschlossen ist, einen ruhigen Abend zu verbringen, an Silvester ist das ganz offensichtlich nicht möglich. Ich überlege gerade, ob ich mir vielleicht meine Kopfhörer holen soll. Nicht zum Musikhören, sondern eher als so eine Art Ohrenstöpsel, um den Krach von nebenan auszublenden, da klingelt es.

Fluchend springe ich aus dem Bett. Wer wagt es, mich ausgerechnet an Silvester zu stören? Ich bin so sauer darüber, nicht in Ruhe gelassen zu werden, dass ich aus Trotz nicht einmal einen Bademantel über werfe. Soll der Störenfried doch ruhig sehen, dass er mich aus dem Bett geholt hat! Ich knipse im Flur das Licht an und reiße die Tür auf. Davor steht mein Nachbar von links. Na, dem wird ich aber was husten, so laut Musik zu hören! Schließlich ist es jetzt schon Schlafenszeit, Silvester hin oder her! Und dann auch noch zu klingeln! Ich öffne gerade den Mund, um eine ziemliche Schimpfkanonade vom Stapel zu lassen, da fällt mir auf, dass er mich gar nicht ansieht. Vielmehr, er sieht mich schon an, aber sein Blick ist nicht auf mein Gesicht gerichtet, sondern auf meine Beine. Ich sehe an mir herab, bemerke, wie dünn der Stoff meines Nachthemds ist – und nun fällt mir auch auf, dass mein Flurlicht mich von hinten beleuchtet und sicherlich nicht nur den Stoff zeigt, sondern auch meine Beine darunter durchschimmern lässt, die mein Nachthemd immerhin bis weit über das Knie bedeckt. Das erstickt meine Gardinenpredigt im Keim. “Was willst du?“, frage ich stattdessen nur ungnädig. Mein Nachbar heißt Leon, und wir duzen uns, so haben wir das abgesprochen, als wir uns das erste Mal begegnet sind – obwohl wir nicht viel miteinander zu tun haben. “Ich wollte … ich dachte … ich meine …“, stammelt er. Wider Willen muss ich lachen. “Was ist los? Braucht ihr noch Wein für eure Feier? Ich hab noch eine Flasche da, aber die ist schon angebrochen und wird euch auch nicht viel weiterhelfen.” Er schüttelt den Kopf. “Nein, nein – zu essen und zu trinken habe ich genug da. Wir hatten uns nur überlegt … weil du doch so allein in deiner Wohnung sitzt … ob du nicht vielleicht … zu uns rüberkommen willst?” Endlich sieht er mir direkt in die Augen. Er ist tierisch verlegen, hat wohl mitbekommen, dass er mich gestört hat. Was ja auch kaum zu übersehen ist, wenn man nach zehn jemanden im Nachthemd an die Tür holt. Selbst wenn es in der Silvesternacht ist.

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Dennoch rührt mich seine Geste. Er hat auf seiner eigenen Feier, also wohlversorgt mit Gesellschaft und guter Laune, daran gedacht, dass ich nebenan allein sitze und wollte mich aufmuntern, will mich einladen, einfach mitzumachen. Das ist lieb gemeint, da kann ich jetzt nicht einfach mürrisch ablehnen. Ablehnen will ich trotzdem; ich habe keine Lust, unter lauten, beschwipsten, fröhlichen Menschen zu sein. Aber ich sollte es auf eine nette Art tun. “Bist du sicher, dass du mich dabei haben willst?“, höre ich mich da zu meiner eigenen Überraschung selbst sagen. “Ich bin momentan keine besonders angenehme Gesellschaft.” Er grinst. “Ach, weißt du, Carola“, erwidert er, “du hast diesem Mistkerl jetzt lange genug hinterher getrauert. Es wird Zeit, dass du mal wieder an dich denkst und Spaß denkst.” Mir bleibt vor Verblüffung der Mund offen stehen. Wie kommt es, dass sich mein Nachbar so viele Gedanken um mich macht, und ich habe es nicht einmal bemerkt, habe ihn nie groß zur Kenntnis genommen?

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24. Dezember 2008

Stille Nacht, schmerzhafte Nacht

Hallo Sexgeschichten Leserinnen und Leser,

ich hoffe die Geschenke sind allesamt verpackt, nix fehlt mehr und auch der Plan für den Weihnachtsabend steht bereits fest. Bevor ich mich von Euch ins Weihnachtsfest verabschiede, habe ich mir überlegt noch eine kleine Weihnachtsgeschichte zu schreiben. Wer gerne Fetisch Sexgeschichten liest, speziell Sadomaso und Domina Sexgeschichten, wo es sich um dominant-devote Rollenspiele und Sadomaso Sex dreht, dem wird meine Auswahl sicherlich gefallen. Ich wünsche viel Spass beim lesen, ein paar entspannte Weihnachtsfeiertage im Kreise der Liebsten, sowie viele Weihnachtsgeschenke und verabschiede mich bis nach Weihnachten von Euch.

Stille Nacht, schmerzhafte Nacht – dominant-devote Rollenspiele, Sadomaso Sex

Manchmal kann mein Freund ausgesprochen bockig sein. Eigentlich ist es ja so, dass unsere Positionen streng abgesteckt sind. Es gibt da ein fest fixiertes Machtgefälle – ich bin die Domina, er ist der Sklave.

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Wir leben jetzt nicht unbedingt in einer 24/7 SM Beziehung, aber bei uns sind dominant-devote Rollenspiele auch nicht nur reines Spiel, das lediglich während der Erotik stattfindet. Es ist schon so, dass ich auch im Alltag das Sagen habe. Jederzeit, wann immer ich will, kann ich meinem Freund und Sklaven Daniel Befehle geben und er muss sie ausführen. Tut er das nicht, erwartet ihn dafür eine Strafe. Das muss nicht immer in Sex ausarten, wenn ich mich als seine strenge Herrin aufspiele – was meiner launischen, herrischen Natur sehr entgegen kommt -, sondern manchmal lebe ich meine Herrschsucht auch mal einfach so aus. Wobei ich mir schon gerne von ihm zum Abschluss die Muschi lecken lasse, denn es erregt mich immer ungeheuer, wenn er entweder von selbst gehorsam ist oder ich ihn durch Strafen zum Gehorsam zwingen muss. Mein Sklave allerdings darf nicht bei jedem SM Spiel damit rechnen, dass er anschließend wichsen oder mich vögeln darf. Schließlich ist es eines meiner Ziele bei seiner Sklavenerziehung, dass ich ihn sexuell kurz halte und er lernen muss, seinen Trieb in den Griff zu bekommen. Wofür Enthaltsamkeit, für viele Sklaven die schlimmste Strafe überhaupt, oft die beste Methode ist. Trotzdem das aber alles genauso abgesprochen ist, verweigert sich Daniel ab und zu einfach jedem Befehl und jeder Anweisung. Er nimmt dabei die schlimmsten Strafen bewusst in Kauf.

Eine der Situationen, in denen mit Daniel gar nicht zu reden war und er wirklich nur trotzig und bockig alles verweigerte, habe ich gerade erlebt. An Heiligabend. Ausgerechnet … In meiner Familie ist es Tradition, dass der Heiligabend gemeinsam verbracht wird. Sobald wir Kinder, mein Bruder und ich, dann Freund beziehungsweise Freundin hatte, wurden die einfach in die Weihnachtsfeier integriert. Allerdings hat es sich eingebürgert, dass der Heiligabend, seit mein Bruder und ich ausgezogen sind und eigene Wohnungen haben, nicht immer nur bei meinen Eltern begangen wird, sondern reihum bei jedem von uns. Nachdem vorletztes Jahr Heiligabend bei meinen Eltern gefeiert wurde und letztes Jahr bei meinem Bruder war es also nun ziemlich klar, dass dieses Jahr alle zu mir kommen würden, respektive zu uns, zu Daniel und mir.

Das hat ihm gleich nicht gefallen. Schon lange vor dem ersten Advent lamentierte er herum, dass er das nicht ertragen würde, meine ganze Familie den gesamten Abend über in der Wohnung zu haben, und als der vierte Advent kam, da erklärte er kategorisch, er würde es schlicht nicht mitmachen. Stattdessen verlangte er von mir, dass ich meine Eltern und meinen Bruder einfach ausladen sollte. Ich schäumte vor Wut. Selbst wenn Daniel nicht mein Sklave wäre würde ich in einer solchen Situation immer erwarten, dass er gute Miene zum bösen Spiel macht, was so böse ja nun auch wieder nicht ist. Schließlich trifft man sich gar nicht so oft, und einen einzigen Abend mit meiner Familie zu verbringen, das war sicherlich nicht zu viel verlangt. Immerhin hatte ich ja auch versprochen, am 1. Weihnachtstag mit zu seinen Eltern zu kommen, und das wird garantiert weit weniger erfreulich werden als der Heiligabend mit meiner Familie, soviel steht schon mal fest. Seine Eltern sind nämlich richtige Spießer, die die ganze Zeit über alles und jedes am Meckern sind. Wenn man bei denen ist, kriegt man immer richtig schlechte Laune. Von daher fand ich schon, dass ich meinen Teil zum Familienfrieden in jedem Fall beigetragen hatte, bloß Daniel weigerte sich, das Seine dazuzutun.

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Unsere Diskussion wurde sehr heftig. Ich stand sogar kurz davor, die gesamte Beziehung aufzukündigen. Irgendwie empfand ich es als einen Vertrauensbruch, dass Daniel so stur und selbstsüchtig war. Das war dann aber überflüssig – denn plötzlich rückte er mit einem Ultimatum heraus. Entweder, so forderte er, verbringe ich Heiligabend allein mit ihm, ohne meine Familie, oder er würde noch vor dem Heiligen Abend aus der Wohnung ausziehen. Kurz bevor ich ihn impulsiv dazu auffordern konnte, seine Klamotten am besten gleich zu packen und abzuhauen kam mir eine viel bessere Idee. Ich tat so, als würde ich mit viel Zähneknirschen nachgeben und bedang mir allerdings dabei aus, dass wir dann Heiligabend im Bett beginnen würden, mit einer Runde Erotik, bevor es anschließend ans Auspacken der Geschenke gehen würde. Damit war er sofort einverstanden; auf Sex ist er immer scharf – noch hat meine Sklavenerziehung insofern nichts gefruchtet, muss also unbedingt weiterbetrieben werden -, und damit war das soweit erledigt.

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23. Dezember 2008

Seitensprung beim Seminar: Fitness-Training im Hotelzimmer … Teil 2/2

Wie versprochen gibt es Heute wieder zwei kostenlose Sexgeschichten zu lesen und nachdem ich bereits über meinen erotischen Adventskalender geschrieben habe, folgt als zweite Geschichte die Fortsetzung der Seitensprung Sexgeschichte aus der vergangenen Woche, womit diese auch beendet ist. Wer gerne erotische Geschichten oder Sexgeschichten mit Fremdgehen, geile Ehefrauen und Seitensprung Sex liest, dem sagt meine Auswahl hoffentlich zu. Ich wünsche viel Spass beim lesen und verabschiede mich bis Morgen von Euch.

Seitensprung beim Seminar: Fitness-Training im Hotelzimmer … Teil 2/2

Obwohl es ja einstweilen wirklich nur gemeinsam ins Fitness Studio gehen soll, bin ich so aufgeregt, als hätten wir schon ein echtes Date. Meine Finger zittern, als ich im Aufzug, in dem alles angefangen hat, den Knopf drücke, der mich in mein Zimmer bringen wird, wo ich mir nur schnell meinen Sportanzug, ein Hotel-Handtuch, Duschgel und meine Ballettschläppchen greife, die ich zum Training immer anziehe. In Rekordzeit bin ich wieder zurück. Als ich ankomme, lächelt er etwas verlegen und streckt mir die Hand hin. “Entschuldigung – ich habe mich Ihnen noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Siegfried Assmann.” Hastig murmele ich meinen Namen und genieße die Wärme seiner großen, kräftigen Hand um meine kleine. Wie das wohl wäre, diese Händen am ganzen Körper zu spüren?

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Auf meinen Brüsten, auf meinem Po, an meinen Hüften, während er meine Bewegungen dirigiert, wenn ich in der Reiterstellung auf ihm sitze … Oh je, oh je – ich merke schon – ich bin verknallt. Meine Hormone sind in Aufruhr. Diesen Mann muss ich haben! Wir plaudern ein wenig auf dem leider viel zu kurzen Weg in ein Fitness Studio, das wirklich ganz in der Nähe des Hotels ist. Ich erzähle ihm, was ich hier mache, und er berichtet mir, dass er regelmäßig einmal im Monat hier einen Kunden besucht, kulanzhalber am Wochenende, weil der die Woche über keine Zeit für eine Besprechung hat. Er besitzt eine eigene Firma, die etwas vertreibt, worüber Assmann sich nicht näher auslässt. Das wundert mich zwar – aber andererseits ist es mir auch völlig schnuppe, ich will ja schließlich von ihm nichts kaufen, ich will ihn vernaschen! Im Fitness Studio führt er mich bei dem knackigen jungen Mann ein, der den Einlass kontrolliert und der Assmann ersichtlich gut kennt. Ich komme sogar völlig kostenlos rein! Nur trennen sich dann unsere Wege wieder. Ganz verträumt denke ich an seine großen, starken Hände, seinen Igelschnitt, seine massige Statur, als ich in der Damen Umkleide verschwinde. Als ich, wie ein rascher Blick in einen Spiegel mir zeigt ganz appetitlich aussehend in meinem hautengen Lycra-Anzug, das Studio betrete, ist Assmann weit und breit nicht zu sehen. Also setze ich mich auf einen Hometrainer und strampele los. Bei dem Gedanken an einen fiktiven Flirt mit Assmann vergehen die zehn Minuten Aufwärmen ganz fix.

Anschließend schaue ich mich erst einmal um. Natürlich auch, weil ich Assmann suche – der noch immer verschwunden bleibt -, aber nicht zuletzt, um mich über das Angebot zu informieren. Ich absolviere zuerst meine Übungen am bekannten Butterfly Gerät, dann rufe ich mir einen der Trainer herbei und lasse mir ein anderes Fitnessgerät erläutern, was ich vom heimischen Studio her nicht kenne. Er versucht sein Bestes – aber trotzdem stehe ich nachher da wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg, als er überraschend schnell zu einem anderen Fitnessbegeisterten verschwindet, ohne sich zu vergewissern, dass ich jetzt wirklich weiß, was ich damit anstellen kann. Wieder taucht Assmann ganz überraschend auf und ist mein Retter. Es muss ein glücklicher Zufall gewesen sein, der mich ausgerechnet an dieses Gerät geführt hat, denn er muss mich an verschiedenen Stellen berühren, um mir zu zeigen, was ich machen muss. Was unter dem Lycra Anzug heiße Schauer und erste Schweißtröpfchen auslöst, die nicht von sportlicher Anstrengung herstammen. Er selbst sieht übrigens klasse aus, obwohl er ganz normale legere Jogginghosen trägt und ein T-Shirt. Am liebsten würde ich ihn zu mir herunterziehen und es auf dem Gerät mit ihm treiben … Sollen die anderen doch zuschauen; das hätte auch einen gewissen Reiz.

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Hier kennt ja immerhin niemand meinen Mann, mein Seitensprung könnte also selbst dann nicht auffliegen, wenn er öffentlich stattfinden würde. Und von der Angst vor Entdeckung beim Fremdgehen mal abgesehen bin ich eigentlich schon eine ziemliche Exhibitionistin; ich hätte nichts dagegen, mich mal beobachten zu lassen, während ein Mann mich am poppen ist. Aber für solche Spiele ist mein Mann leider nicht zu haben; der ist da etwas altbacken drauf in der Erotik. Assmann trainiert am Gerät neben dem meinen, bis er sicher sein kann, jetzt habe ich die Übung endlich kapiert, dann verschwindet er wieder. Erst fast eine Stunde später treffe ich ihn erneut, auf dem Laufband zum Cool Down. Eigentlich wollte ich mich ja wieder auf den Hometrainer schwingen, aber nun suche ich mir doch das Laufband neben seinem. Beim Cool Down soll man sich ja unterhalten können. Süß sieht das aus, wie sich von seinem Schweiß ein dunkles Dreieck von seinem Hals bis zur Brust gebildet hat. Außer Puste ist er jedoch nicht; weit weniger als ich. Ich merke so eine angenehme Erschöpfung in allen Gliedern. Zu gerne würde ich mich jetzt in seine Arme sinken und von ihm verwöhnen lassen …

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